Solarspeicher

SolarspeicherNormalerweise fallen der Gebrauch von warmen Wasser und Solarproduktion nicht zeitlich aufeinander.
Das meiste Wasser wird in den Morgen- und den Abendstunden verbraucht. Zu diesen Zeiten scheint keine Sonne.
Auch kann auf einen sonnigen Tag ein oder mehrere Regentage folgen. Und trotzdem braucht man eine funktionierende Warmwasserversorgung.
In der Zeit zwischen Winter und Frühling und Herbst und Winter, besteht die Nachfrage für Heizenergie meist erst ab den Nachmittagsstunden, wenn die Sonne wieder untergeht.
Um also auch in den Regentagen oder in Stunden wo die Sonne noch nicht oder nicht mehr scheint, warmes Wasser bzw. Heizenergie zur Verfügung zu haben, werden Solarspeicher eingesetzt. Hier ist die Palette groß, es gibt verschiedene Arten von Solarspeicher.

SolarspeicherSolarspeicherarten

Zunächsteinmal gibt es den Standard Solarspeicher für warmes Wasser.
Der Solarspeicher, welcher schon vor vielen Jahren eingesetzt wurde und immer zuverlässig gearbeitet hat.
Die Optimale Speicherkonzeption verhindert den Wärmeverlust zuverlässig. Seit eine Konvektionsbremse eingesetzt wurde, können die Anschlussrohre nun auch horizontal an den Solarspeicher angebracht werden, indem die Wärmeleitung in den Rohren unterbunden wird.
Die Arbeitsweise dieses Solarspeicher gilt immernoch als vorbildlich.

Kombispeicher

Eine andere Art des Solarspeichers ist der Kombispeicher, der sowohl für Warmwasser als auch für die Raumheizung eingesetzt wird.
Der Kombispeicher funktioniert indem kaltes Wasser im unteren Speicher durch einen Strömungskamin vorgewärmt wird.Über Rücklauftemperatur-Anhebung kann der Kombispeicher in den Heizkreis eingebunden werden. Dadurch, dass eine 100 mm starke Wärmedämmung verarbeitet wurde, wird ein geringer Wärmeverlust garantiert.
Eine weitere Möglichkeit einen Solarspeicher zu nutzen, sind Speicher die nicht auf Vorrat Trinkwaser erwärmen, sondern nur bei Bedarf.
Dadurch, dass der Speicher kaum Wasser enthält, ist eine Verkeimung des Wassers weitesgehend ausgeschlossen.
Inzwischen gibt es über 1000 verschiedene Solarspeicher auf dem Markt. Hier ist es natürlich nicht einfach die richtige Auswahl zu treffen, zumal der Solarspeicher das Herzstück der Solaranlage ist.
Die Weiterentwicklung der Solarspeicher stoppt nicht. Inzwischen werden bei den Kombispeichern immer öfter Pufferspeicher verwendet, die über eine externe Warmwasserbereitung verfügen. Bei den Neuentwicklungen gewinnen immer mehr Frischwassersysteme an Bedeutung, obwohl der Kombispeicher über interne Wärmetauscher und innenliegende Trinkwasserbehälter verfügt.
Bei den Frischwassersystemen wird das warme Wasser durch einen Zapfvorgang des kalten Wassers aus der Leitung erzeugt.
Die gewünschte Menge an Wasser wird durch eine Pumpe geliefert.

Worauf sollte man bei Solarspeichern Achten?

Bei der Auswahl eines Wärmespeichers, spielen viele verschiedene Faktoren eine bedeutende Rolle.
Hierbei stehen geometrische Details im Vordergrund.
Man muss auf den Durchmesser des Solarspeichers, auf das Einbaukippmaß und natürlich auch auf die Leistung des Speichers achten.
Die Kosten eines Speichers variieren im Hinblick auf die Größe und das Fassungsvermögen.
Die Größe bzw. das Fassungsvermögen vaiiert hauptsächlich zwischen 300 L und 500 L.
Mit zwei bis drei Kollektoren kann der Preis dann zwischen 2000 ? und 3000? liegen.
Eine ganze Solaranlage samt Kollektoren und Solarspeicher kostet in etwa 5000 ?.
Hier wird man aber heutzutage staatlich unterstützt, dass am Ende ein Betrag von ca. 2500 ? bleibt.
Die Größe der Speicher hängt von der Größe der des Kollektorfeldes und vom Warmwasserverbrauch ab.
In einem Ein- oder Zwei-Familienhaus ist der Kollektor meist 300l bis 500l groß. Das ist das 1,5fache bis 2fache was ein Einfamilienhaushalt normalerweise täglich verbraucht.

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