Klimawandel Ursachen Folgen
Klimawandel
Immer wieder wurde er in den letzten Jahren diskutiert, doch nie so heftig wie momentan: Der Klimawandel. Was jedoch hinter diesem einfachen Begriff steckt, ist weitaus komplexer, als viele Menschen vermuten. Zunächst beschreibt die Definition von Klima, dass damit der Zustand der Atmosphäre an einem Ort über einen langen Zeitraum beschrieben wird. Dabei werden die Mittelwerte der Messungen in die Rechnungen einbezogen. Nicht zu verwechseln ist Klima mit dem Begriff „Wetter“! Wenn es also untypischerweise stark regnet, ist nicht gleich von einem Klimawandel die Rede. Trotz dieser schwierigen Definition ist jeder einzelne Mensch ein Stück weit mitverantwortlich, dass der Klimawandel eintritt.
Die Folgen der Erderwärmung
Mit dem Wort Klimawandel wird zum Ausdruck gebracht, dass die Erde sich immer mehr erwärmt. Dafür wird der Treibhauseffekt verantwortlich gemacht, welcher durch die Menschen verstärkt wird. Die Strahlen werden teilweise absorbiert und teilweise durchgelassen. Dieses Verhältnis wird jedoch zunehmend gestört und das Gleichgewicht kippt. Die Folgen sind Gluthitze, Brände und Dürre in Portugal und anderen Ländern stehen im krassen Gegensatz zu den Überschwemmungen und Erdrutschen in Deutschland und Österreich.
Klimaexperten warnen immer wieder, bald etwas zu unternehmen, das Kommende aufzuhalten. Durch die CO2 Ausstöße vieler Kraftwerke und Fahrzeuge wird immer wieder pures Gift in die Atmosphäre geschleust. Ein Abfedern ist nicht mehr möglich. Das Klima erwärmt sich immer weiter und die Folgen sind immer deutlicher zu spüren. Doch wo soll man anfangen? Nicht nur die Weltpolitik reagiert mit immer neuen Vorschlägen und Gesetzesänderungen, jeder einzelne kann seinen Beitrag leisten.Eine große Ursache des Klimawandels ist die Energieverschwendung des Menschen. Immer wieder wird über hohe Strompreise und Kosten für Energie geschimpft. Wer jedoch clever damit umgeht, kann bis zu 40 % sparen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun.
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Das geht bei Energiesparlampen los, die nicht teuer sind und enorm viel Strom sparen. Sie besitzen ein integriertes Vorschaltgerät und einen Schraubsockel, damit sie anstelle von Glühlampen eingesetzt werden können. Energiesparlampen haben eine hohe Lichtausbeute, die etwa fünf Mal so effizient wie normale Lampen sind. Die Lebensdauer überzeugt ebenfalls, sie ist mehr als zehn Mal so hoch.
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Die Energieverschwendung ist vor allem beim Waschen zu beobachten. Viele Menschen denken immer noch, dass Unterwäsche bei 60° Grad gewaschen werden muss.
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Beim Neukauf einer Waschmaschine ist auf den Energieverbrauch zu achten. Alle Anbieter sind in Deutschland verpflichtet, diesen anzugeben. Anhand der Buchstaben kann gezielt eine sparsame Variante ausgesucht werden. Die besten sind mit einem A oder sogar A+ gekennzeichnet.
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Das Waschprogramm an sich sollte sorgfältig ausgesucht werden. Vieles kann bei 30° Grad gewaschen werden. Leicht verschwitzte oder verschmutzte Wäsche wird so problemlos sauber. Nur Handtücher oder Bettwäsche benötigen eine höhere Temperatur, um alle Bakterien abzutöten.
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Andere elektrische Geräte, wie Herd oder Geschirrspüler, sollten ebenfalls unter dem Aspekt des Energieverbrauchs ausgewählt werden.
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Der Geschirrspüler ist im Vergleich zum Aufwasch mit der Hand sparsamer. Viel kann untergebracht werden und bei optimaler Befüllung verbraucht das Gerät weniger Wasser als beim täglichen Abwasch.
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Immer mehr Menschen kaufen sich Verteilersteckdosen, bei denen alle angeschlossenen Geräte gänzlich ausgeschaltet werden können. Auch das Stand-By verbraucht Tag und Nacht Strom. Verreist man in den Urlaub, sollten alle Sicherungen ausgeschaltet werden.
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Unnützes Anlassen des Computers bei Nichtnutzung ist ebenfalls ein Punkt, an dem Energie verschwendet wird. Wer ihn nur morgens und abends nutzt, kann das Gerät zwischendurch ausschalten.
Die Folgen der Energieverschwendung
Immer mehr Menschen werden sich bewusst, dass auch sie einen Beitrag zum Klimawandel leisten. Dieser ist jedoch eher negativ als positiv.
Die Energieverschwendung ist vor allem ein Problem der Industrieländer. Fast jeder fährt ein Auto, einige Familien haben somit zwei oder drei Fahrzeuge, die alle erheblich die Umwelt belasten. Immer mehr Gesetze zwingen die Verbraucher dazu, sich bewusst mit dem Thema Spritverbrauch und Schadstoffausstoß auseinanderzusetzen.
Die größten CO2 Verbraucher im Haushalt sind Klimaanlagen. Gerade in den südlichen Ländern findet sich kaum ein Haus oder eine Wohnung oder die praktischen Kühler, dennoch stellen sie pures Gift für die Umwelt dar. Deutschland zählt dabei noch zu den Ländern, die sich der drohenden Gefahr des Klimawandels bewusst sind und versucht gegenzusteuern.
Eine sich erwärmende Erde in Verbindung mit Polschmelzen bedeutet nicht nur für Tiere Existenzverlust. Immer mehr Arten sterben aus. Die Nahrung wird zu knapp und das Klima ändert sich zu stark. Viele Meeresbewohner sind gänzlich ausgestorben. Doch auch Menschen bekommen langsam das zurück, was sie der Erde über Jahrhunderte angetan hat. Erdbeben und Tsunamis werden keine Ausnahmen bleiben. Die natürlichen Ressourcen gehen zurück, die Meere steigen an und das Wetter wird immer gegensätzlicher.
CO2 Kraftwerke müssen umdenken, die Weltwirtschaft muss reagieren und nicht zuletzt sollte jeder einzelne über das Klima nachdenken. Die Aufklärung läuft und immer neue Projekte an Schulen und Universitäten zeigen das Engagement der Menschen. Bewusst mit Energie umgehen und nicht sinnlos einsetzen lautet die Devise. Wird nicht ferngesehen, kann die Flimmerkiste ausgeschaltet werden. Kurze Strecken sind auch per Fuß zu erreichen und die Kinder müssen nicht den ganzen Tag Videospiele spielen. Vielmehr lohnen sich Zoobesuche, bei denen seltene Arten noch bewundert werden können. Wer bewusst mit Energie umgeht, hat seinen Teil zur Besserung des Klimas beigetragen. Würde irgendwann jeder Mensch so denken und handeln, besteht vielleicht noch die Chance, größere Katastrophen zu verhindern.
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